Das Recycling von Stahlschrott hat heutzutage enorm an Bedeutung gewonnen, da hierdurch natürliche Ressourcen und so auch die Umwelt geschont werden. Rund 40 % des in Europa hergestellten Stahls stammt aus Stahlschrott, der mit dem Elektrolichtbogenverfahren (EAF-Verfahren) recycelt wird. Die bei diesem Verfahren entstehenden Abgase werden behandelt und gereinigt, wobei ca.  15 bis 20 kg Staub pro hergestellte Tonne Stahl anfallen. Von der in Europa jährlich erzeugten Menge an zinkhaltigem Stahlwerkstaub werden ca. 70 % mit dem Wälzverfahren recycelt.

Das von Befesa patentierte SDHL-Wälzverfahren ist das Ergebnis der fortwährenden Optimierung, die das Unternehmen dank seiner Innovationskraft und der Verbesserung des herkömmlichen Wälzverfahrens erreicht hat. Wesentliche Verbesserungen wurden in der Materialvorbereitung, in der Zinkausbringung und speziell in der Reduzierung des Energiebedarfs erzielt.

Die bei Befesa Steel Dust Recycling Services durchgeführten Recyclingverfahren gelten gemäß dem Referenzdokument über die „Besten Verfügbaren Techniken für die Nichteisenmetallurgie", das auf Antrag der Europäischen Kommission ausgearbeitet wurde, als BVT (Beste Verfügbare Technik). Zudem wirken sich diese Verfahren zweifach positiv auf die Umwelt aus: Zum einen wird damit die Deponierung von Abfällen vermieden, zum anderen werden dadurch die natürlichen Ressourcen geschont.

Mit Ihren Anlagen kann Befesa Steel Dust Recycling Services pro Jahr circa 650.000 Tonnen Stahlwerkstaub und andere zinkhaltige Reststoffe wiederverwerten. Darüber hinaus betreibt Befesa Steel Dust Recycling Services seit 2012 eine Laugungsanlage (Befesa Zinc Gravelines S.A.S.) in Nordfrankreich, mit der die Qualität des Wälzoxids noch weiter verbessert wird.